| lyric | 1. Es war einst ein Mann, der hatt eine Tochter von fünfzehn Jahr. Die konnte noch nicht spinnen.
Ref.: Talara, talara, o Mädchen, o spinne, talara, talara, eh’ es zu spät!
2. Das Weihnachtsfest naht. Zur Stadt geht das Mädchen, nimmt Rocken und Rad, sich nimmer verweilend.
3. Sie trifft ihren Schatz. „Wohin geht’s Maria?“ „Zum Weber am Pölatz und bring ihm die Wolle.“
4. „Hast viel du gesponnen, o schönste Maria?“ „Gar wohl sechzehn Knäuel nur weniger fünfzehn.“
5. „Was wird draus gemacht, o schönste Maria?“ Viel Höschen gar fein, viel Höschen und Hemdchen.
6. Und dann von dem Rest viel Decken und Laken, und meine Boutique, die mach ich ganz schick.“ |