| lyric | Es will das Licht des Tages scheiden; es tritt die stille Nacht herein. Ach könnte doch des Herzens Leiden so wie der Tag vergangen sein! Ich leg’ mein Flehen dir zu Füßen, o trag’s empor zu Gottes Thron, un dlaß, Madonna, laß dich grüßen, mit des Gebetes frommen Ton: Ave Maria!
Es will das Licht des Glaubens scheiden; es tritt des Zweifels Nacht herein. Das Gott vertraun der Jugendzeiten, es soll mir weggenommen sein. Erhalt’, Madonna, mit im Alter der KLindheit frohe Zuversicht; schütz meine Harfe, meinen Psalter; du bist mein Heil, dub ist mein Licht! Ave Maria!
Es will das Licht des Lebens scheiden; es tritt des Todes NAcht herein. Die Seele will die Schwingen breiten, es muß geschieden sein. Madonna ach, in deine Hände leg ich mein letztes heißes Fleh’n: Erbitte mir ein gläubig Ende und dann ein selig Auferstehn! Ave Maria! |