| lyric | Im dunklen Waldesschosse träumt still am Dornenstrauch im Knospenkelch die Rose vom milden Frühlingshauch.
Ich weiss nicht, wer es leise der Nachtigall verriet, dass sie des Liedes Kreise nachts um die Rose zieht.
Sie singt von Quellenrauschen, von blauem Waldesduft, wo Blumen Küsse tauschen in lauer Lenzesluft.
Die Rose hört’s mit Beben in ihrem stillen Traum, es birgt ihr Blütenleben die enge Knopse laum.
Sie ringt und bebt und glühet und wie der Tag erwacht, da ist sie aufgeblühet in wunderbarer PRacht.
Von süssem Schauer trunken lauscht sie des Liedes Schall; doch in den Reiz versunken schweigt nun die Nachtigall. |