| lyric | Nun zieht er fort, der stolze Knab', in’s fremde, fremde Land. Ach, wüsst’ er, wie ich lieb ihn hab’, er wandte um am Strand. Was geb’ ich als Geleit ihm mit? Zum Himmle nur send’ ich die Bitt’: Behüt’ dich die Liebe in weiter Fern’, du meine Lust mein Leid! Behüt’ dich die Liebe, sie sei dein Stern und schirm’ dich allezeit!
Ich träumte einst vom höchsten Glück, jetzt bleibt mir tiefste Qual. O brächten Thränen ihn zurück, sie flössen ohne Zahl. Und knie ich nieder zm Gebet, ohn’ dass ich will, die Lippe fleht: Behüt’ dich die Liebe in weiter Fern’, du meine Lust mein Leid! Behüt’ dich die Liebe, sie sei dein Stern und schirm’ dich allezeit!
3. Ich klage nicht und weine stumm, bald fällt die Blüte ab; und kehrt der Knab’ einst wieder um, dann findet er ein Grab. Von Blumen, die er liebt, soll steh’n drauf was im Tod ich
gen; und die wilden Wellen verschlangenihn nicht. Hell flackert auf meiner Hoffnung Licht. Sie hatten mit mir Erbarmen, mit mir, der Verlassenen, Armen. |