| lyric | 1. Der Morgen graut, die Sichel blinkt, es naht die gold’ne Zeit. Frisch auf, die volle Ähre winkt, die Schnitter sind bereit. Sie zieh’n hinaus mit frohem Sinn ins gold’ne Ährenfeld, der Schnitter und die Schnitterin, die ganze junge Welt.
2. Und wenn im Abendsonnenglanz sie wieder zieh’n nach Haus, da winden sie den Erntekranz, da gibt es Tanz und Schmaus. So geht’s jahraus, so geht’s jahrein mit immer frohem Sinn, zuletzt wird gar der Schnitter frein die junge Schnitterin.
3. Wohl ihnen, wenn im Laben dann die Ernte auch nicht fehlt; und sind zufrieden Weib und Mann, so war er gut gewählt. Wo eine schmucke Kinderschar die Eltern dann erfreut, da blüht das Glück. Das ist fürwahr die schönste Erntezeit. |