| lyric | Der kleine Knab, kein'n Tag noch alt, Es stürmt die Burg des Satans bald; Sein Nahen macht die Hölle zag, Ob selbst vor Kält’ er zittern mag; Denn unbewehrt und schwach und klein Ins Tor der Höllen bricht es ein.
Mit Tränen gewinnt er’s Kampfgefild, Die nackend Brust sein einzig Schild; Kartaunen sind, die kindisch Kreisch, Sein Kampfross ist nur schwaches Fleisch, Die Tränenblick sind Pikenier Und Kält und Notdurft ’s Feldpanier.
Sein Lager schlägt er in ei’m Stall, Wo brüchig Mauern sind der Wall; Sein Graben ist ein Krippelein, Und Strohhalm sind die Schanzkörb sein; Und so, dem Feind zu trutz und Harm, Die Engel blasen laut Alarm.
Mein Seel, mit Christ zeuch ins Gefecht, Bei seinem Zelt halt du dich recht. In seinem Pferch findst gut Quartier Dies kleine Kind ist Wächter dir. Willst deine Feind’ du sehn schabab, So weich nit von dem Himmels Knab’! |