| lyric | 1. Ausgemergelt, abgezehrt, sitzt ein Gaucho auf dem Pferd, Die Gedanken läßt er schweifenm sucht sein Leben zu begreifen, das aus Traum und Staub besteht, voller Schlingen, wo er geht, in dem Sturm nur entgegen ihm weht.
„Mutter Gottes, o Maria“, fleht er, „Dir ich mein Schicksal anbefehle, laß der Glimmer der Hoffnung nicht gänzlich erlöschen, erleuchte meine Seele.“
2. Auch sein Vater Gaucho war, sah nur Unbill und Gefahr. Seine Brtüder sich zerstreuten, dienten zweifelhaften Leuten. Und er selbst wie taub und blind ließ alleine Freu und Kind, ließ sich treiben wie Wolken im Wind.
3. Weit der Gaucho denkt zurück, nie im Leben fand er Glück. Ohne Heimat, fremd im Lande kennt er Elend nur und Schande. Fern der Wallfahrtsort er sieht, neue Hoffnung ihn durchzieht, daß für ihn auch ein Wunder geschieht. |