| lyric | 1. Von tiefer Winterruh' umfangen, schau ich dein liebes Angesicht, ein heises zitterndes Verlangen aus meiner stillen Seele bricht. Schneefrieden webt in stummen Lüften, aus goldnen Schleiern blüht die Welt, mir aber blüht’s aus dunklen Grüften, wenn deine Lieb’ mein Herz erhellt.
2. Der laute Tag ist fortgezogen, es kommt die stille Nacht herauf, und in dem weiten Himmelsbogen, da gehen tausend Stern auf. Winternacht, so reich an Frieden, so reich an stiller Himmelsruh’: Wie weit zwei Herzen auch geschieden, du führest sie einandern zu. |