| lyric | 1. Harre bis ans Ende unverdrossen aus, tu dein Werk behende eh’ du gehst nach Haus’ stehe fest im Glauben öass die Liebe nicht, nbiemand soll dir rauben deiner Hoffnung Licht.
2. Harr in der Schwüle nur ein wenig noch, bald wird Abendkühle dich umsäuseln doch,. und mit Palmenfächeln Engel nah’n herzu, tragen dich mit Lächeln ein zu deiner Ruh.
3. Harre aus im Ringen, wer auch wankt und weicht, Sieg wird dir gelingen und dein König reicht huldvoll dir vom Throne aus der Treue Lohn einst die Lebenskrone, die bereitet schon.
4. Harre aus im Sturme steure nach dem Licht, das vom Zionsturme durch die Nebel bricht: landne wirst du an dem goldnen Strand: dann ist’s überstanden, dort im Vaterland.
5. Ende, süßes Ende, o erscheine mir, beide Pilgerhände streck’ ich aus nach Dir! Harren will ich, weinen bis dein Engelsgruß himmlisches Erscheinen mir verkünden muss. |