| lyric | 1. Es war ein goldner Morgen, als ich vom Vaterhaus noch frei von bangen Sorgen zog in die Welt hinaus. Als sie der Hoffnung Kränze ums junge Haupt mir wand, träumt’ ich mich schon als einer, der lauter Perlen fand.
2. Ich suchte in der Ferne nach einem treuen Freund, der sich in Freud und Schmerzen in Liebe mir vereint; und als zum Freundschaftsbunde, er reichte mir die Hand, da fühlte ich wie einer, der gute Perlen fand.
3. Doch, als ich unterm Kreuze am Hügel Golgatha, des Heilands Liebesarme so ausgerecket sah,; als ich von Gram zerrissen in Reu’ und Tränen stand, da war ich erst wie einer, der hier die Beste fand,
4. Nun habe ich gefunden Frieden für meine Brust durch des Erlösers Blut und Wunden ward ich des Heils bewußt. Fahr’ hin mit deinerm Schimmer, o Welt, und deinem Tand, genug, daß ich für immer, die eine Perle fand. |