| lyric | 1. Ein Leben nur, ein Leben hier auf Erden, ein Leben nur, schnell eilt’s dem Ende zu! Ein Leben nur, so voll Gelegenheiten, ein Leben nur! Und dieses, Herr, willst du! Du willst mein Gut und was Du mir gegeben, willst meine Zeit und Kraft, mein Herz und sinn! O teurer Herr, der für mich gab Sein Leben, was kann ich tun als alles geben Dir?
Ein Leben nur, und das wird schnell vergehn, nur was für Gott hier getan, wird bestehn.
2. Ein Leben nur, o warum steht ihr müßig? Hört ihr es nicht, der Meister ruft euch zu! Tausende kennen nicht des Heilands Liebe und leben hin noch ohne Fried’ und Ruh! Auf, auf, ans Werk, die Zeit geht schnell vorüber, Ja, deine beste Kraft wird bald vergehn! Und du, o Seel’ miot dem verfehlten Leben, wirst dann vor Gott mit leeren Händen stehn.
3. Ein Leben nur, ich leg’ es Dir zu Füßen, Du nimmst es an, erfüllst mein Herz mit Mut. Ich will fortan die armen Sünder suchen, will weisen hin sie auf Dein teures Blut. Nichts sei zu viel, wenn’s andre nur kann retten, Wenn’s Sünder führt vom Land der Knechtschaft aus, Dein „Wohgetan“ wird alles mir belohnen und einst der Eingang in das Vaterhaus. |