| lyric | 1. Nun naht die grosse Stille der guten, dunklen Nacht, drin Gottes treuer Wille mir Sternenaugen wacht, drum bitten wir im Herr den Herrn: O halt uns alles Unheil fern;
2. Der Tag war voller Kummer für mancher Mutter Kind, schenk dem bedrängten Schlummer so lind wie Abendwind und falt die Händ ihm zum Gebet, darob der Stern des Trostes steht.
3. Wo nun ein Haus im Jubel sich guter Stunden freut, schau zu, daß man im Trubel sich nie des Dankes scheut und immerdar im Freudenflug, halt ein für einen Atemzug.
4. Mir ist, ich hör dein Schreiten, dein Wort aus dem Raum, dieSeele möcht ich weiten in einen großen Traum, begegnen dir, der ewig schafft, du Brunnquell aller Morgenkraft. |