| lyric | 1. Goldne Abendsonne, wie bist du so schön! Nie kann ohne Wonne, deinen Glanz ich sehn.
2. Willst nun, Sonnen, fliehen Mit dem schönen Strahl? Nach dem Meere ziehen Über Berg und Thal?
3. Abendglocken singen Von der Türme Dach Mit gewalt’gen Schwingen Dir den Abschied nach.
4. Und die Hände heben Zum Gebet sich all’, Die Gebete schweben Auf zum Glockenschall.
5. Seht, sie ist geschieden, Läßt uns in der Nacht; Doch wir sind in Frieden, Der im Himmel wacht.
6. Du, o Gott der Wunder, Der im Himmel wohnt Gehest nicht so unter, Wie die Sonn’, der Mond.
7. Wollest doch uns senden, Herr, dein ewig Licht, Daß zu dir wir wenden Unser Angesicht. |