| lyric | 1. Hiaz is der rauhe Winter dâ, den siacht ma um und um. in’ Berg’n sengt der Reimfrost her, im Grab’n, dâ scheint koa Sunn. Ma’ hört koa Vogerl pfeif’n, ma’ siacht koa Blatterl Klee, koa Brentiglock’n läut’n, koa Gamserl auf der Höh’.
2. Viel Glück, meine Hirt’n, seid’s munter und wâcht, ihr der ft’s enk net fürcht’n, wänn’s glei’ is Mitternâcht. Ihr hâbt’s jâ vernommen die Englische Stimm’, steht’s auf und geht’s eilends nach Bethlehem hin.
3. Bua Riapl, steh fein lifti auf und nimm an lângen Sâck und fâß ihn voll von Federn an, daß’s Kind an Polster hât. Dâs Hascherl möcht’ derfrias’n, liegt auf dem suaer’n Heu, kâ Gwanderl und kâ Wiagerl, dâs is a Bettlerei.
4. Bua Hansl, mâch’ di nur g’schwind auf und nimm dein Hirt’nstâb und sauch dir g’schwind zwoa Lamperl aus, dâß du an Opfer hast, a Loaberl Kas und Buter, dazua a Gerst’nbrot, dâs mâg dâs Kind net beiß’n, weil’s koane Zanderl hât. |