| lyric | 1. Was glänzt auf jenen Schiffen, was weht für ein Panier, was sind das für Husaren? Das sind die Pontonier.
2. Der Pontonier soll leben, Es leb’ sein frischen Blut, Er schlägt die schönsten Brücken, Solid in allen Stücken, Mit unverdroß’nem Mut.
3. Er baut im Kugelregen, Er baut in Sturm und Wind, Schäägt zu mit hartem Klotze, Schlägt die Brück dem Feind zum trotze Kühn, sicher und geschwind.
4. Setzt die Armee hinüber, Marketendrin, Mann und Roß, Protz, Kisten und Kanonen, Die Kriegskass’ voll Dublonen, Den Train und auch den Troß.
5. Die Brücke führt zum Feinde, Zu Kampf und schwerer Not, Sie führt die tapfren Heere Ins Feld der blut’gen Ehre Zum Sieg oder Tod.
6. Und sendet eine Kugel Den Pontonier in’s Grab, So denkt er vor sei’m Ende: Wer bricht denn wohl behende Die BRücke wiederum ab.
7. Ich falle nicht im Felde Als wie ein Füselier, In der Brust die Todeswunde, Im kühlen Wellengrunde Da liegt der Pontonier. |