| lyric | 1. Frisch auf zu fröhlichem Jagen, es ist nun an der Zeit, Es fängt schon an zu tagen, der Kampf ist nicht mehr weit. Die Faulen sollen liegen auf ihrem Haberstroh, Die mit uns wollen siegen, die kommen frisch und froh.
2. Und wenn der Feind da drüben Auch große Worte macht, Wir stehen allen hieben, Die er unszugedacht. Laßt nur Kanonen blitzen Und wartet wer’s gewinnt, Hier stehen Schweizerschützen Für Freiheit, Weib und Kind.
3. Und liegt der Feind am Boden In Blumen und im Gras, Dann kommen wir gezogen Zurück die alte Straß. Und kommen wir nicht wieder Nach Haus in vollen Reih’n, Wer fehlt, ihr lieben Brüder, Der wird im Himmel sein!
4. Der ist bei Gott im Himmel Und sitzt auf einem Thron Und sieht auf keinem Schimmel Kuranzer und Kujon Und hört ihn nicht mehr brüllen: „Kerl, putz er ’s Lederzeug!“ Denn der sitzt in der Höllen Und nicht im Himmelreich.
5. Drum auf ins Feld gezogen Zu Roß und auch zu Fuß, Gott ist uns schon gewogen Und sterben ist kein Buß - Und sterben für die Freiheit, Das ist das höchste Los, Und wer’s nicht tut aus Feigheit, Der ist kein Eidgenoß! |