| lyric | 1. Im tusenddryhundert und sechs und achtig jar, do hat uns got besunder sin gand getan, ist war. Herzog Lütpold von Österrich was gar ein frewdig man, gar fürstlich wollt ers wagen, wollt mit den puren schlan.
He zu Sempach auf dem Land huob sich ein schlachten an, die vesten von Luzerne hand do ihr best’s getan und hand die frömden Herren zur rechten Ader g’lan.
2. Im tusendvierhhundert und sechs und siebzig jar, Do hat uns got gesunder sin gnad getan ist war. Herzog Karle, hörst du das, der trug den eidgenossen haß, Den Kopf herabzudrucken den puren düecht ihm Spaß.
Sie schluogen ihn zu Grandson und raubten ihm das guot, Sie schlugen ihn zu Murten und raubten ihm den muot, Sie schlugen ihn zu Nanzig und raubten ihm das bluot.
3. Im tusendnünhundert und vierzehen jar, Do hat uns got von nüwen sin gnad getan ist war. Dem tüfel und der Höllenrott’, dem chrieg und tod und brand Hat er die tür und tor gesperrt im chlyne Schwyzerland.
Und wen stellt er zur huot hinaus mit waffen und mit wehr: Den suhn der glichen puren, die den Burgunderheer Und Herrn Lütpold von Oesterreich zerschlagen schildt und speer.
4. Im tusendhünhundert und vierzehn jar, Hand wir dem land gelobet trüw hilfe in der g’fahr; Wir hand den schwur gehalten by sonnenschyn und schnee Am Hawenstein, am Gotthardberg und z’Murten ob dem see.
Wöllt einer mit uns Schwyzern hüt wieder striten gern, Wir wollen ihn ampfahen wie die Burgunderherrn, Wir sind die dryundvierziger, die landwehr von Luzern! |