| first_line | 1. Ach höret doch ihr Christenleuth |
| lyric | 1. Ach höret doch ihr Christenleuth was nemblich ist geschehen singen will ich mit trawrigkeit und auch mit warheit jehen Als man tausendsechshunddrt jahr unnd drry und zweintzig zehlet in em Christmonat offenbahr den achten tag erwöhlet.
2. Ein Dorf das ligt im Schweitzerland Zwo meil von Zürich der Statte Steinbach ist diser fleck genannt Es sich begeben hatte das ein gar frommer Mann mit siben Kind belader sie nimmermehr ernehren kann luot mangel und auch schaden.
3. Kein Metzen Koren kundt er mehr mit baren Gelt bezahlen zwen Gulden das war ihm zu schwer hett doch kein Brot dissmahle derhalb stundt er in grosser Noth die Kinder thete spreche Ach Vatter gib unns doch ein Brot sein Hertz mecht ihm verbreche.
4. In dem der Arme mit Ellend Hin gieng zu seine nachbawrn mit Weinen hueb er auff die Hend bath ihm mit grosse trawren er solt ihm leihen in der Noth nur ein Metze Korn dann er hab jhe kein Bissen Brodt als bald der Bawr mit Zorn.
5. Fieng an zu schweren trutziglich der Teufel soll ihn hollen wann hab ein Metzte Korn ich derhalb soll er sich trolle undd schawen wa er ein bekomm auff den marckt soll er lauffe gehn Ztirich da find er umb und umb wie viel er wöll zu kaufen.
6. Und wiss den Armen schentlich ab/ in dem so kam begange der Teuffel als ein langer Knab und thet in schnell umbfangen Unn führt in den Stadel nauss thet ihn das Korn weissen darnach er ihn mit grossem Grauss wider die Wand thet schmeissen.
7. Und führet ihn Leibhafftig darvon augenblick thet verschwinden keln haut noch har am Bawrn nun kein Mensch mehr kunde finden Gott weist wa er hin kommen ist o Mensch nimb das zl.tHertzel Und mache.dich zu Gott gerüst Er lasst nicht mit ihm schertzen.
8. Ach wie ist doch die Welt verkehrt/ 9. Mannicher wol mit unverstandt/ -' äüäti""üori ünd enden/ seim nechste thut versagen/ ;il;; d;rCitti""t sut besert/ dess er doch hat in seiner Hand/ A;; &ig uliiut aaninäenl - gar sichtbarlich thut tragen/ -unni""fier mensch iit so vemrcht/ ierpfend dem Teuffel Lrib und Seel/ umb das Gottlos gelte/ thut seiner nit verschonen äüitr*itftläiU uäO Seel verflucht/ da doch der Teuffel in der Höll/ also gehtsln der Welte. im ewiglich wirt lohnen |
| language ISO 639 | gsw = german swiss / allemand suisse / schweizerdeutsch / schwyzerdüütsch |
| protection © | domain public |