| lyric | 1. Es war einmal ein König, der hatt' ein' grossen Floh, denliebt’ er gar nicht wenig, als wie sein’ eigner Sohn. Da rief er seinen Schneider, der Schneider kam heran: Da, miß dem Junker Kleider undmiß ihm Hosen an
2. In Sammet und in Seide war er nun angetan, hatte Bänder auf dem Kleide, hatt’ auch ein Kreuz daran. Und war sogleich Minister und hatt’ einen großen Stern. Da wurden seine Geschwister bei Hof auch große Herrn.
3. Und Herrn und Fraun am Hofe, die waren sehr geplagt, die Königin und die Zofe, gestochen und genagt, und durften sie nicht knicken und weg sie jucken nicht. Wir knicken und ersticken doch gleich, wenn einer sticht. |