Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Das waren Zeiten, als wir travelten

Liedtext

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first_lineDas waren Zeiten, als wir travelten
lyricDas waren Zeiten, als wir travelten
von Town zu Town, von Frown zu Frown
im Morgengrown.
Das waren Zeiten, als wir trampten
vonRottweil nach Southhampton
und von Paderborn zum Matterhorn.

Ref.:
Einsam und immer unterwegs
knabbert er denletzten Keks,
der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh
und sucht die Freiheit irgendwo, irgendwo.

1. Er sucht die Freiheit in der Welle,
die am Strand um seine Beine spült,
er fühlt sich nie so richtig glücklich,
außer, wenn er sich alleine fühlt.
Wenn ihn die Frau’n von hintenseh’n,
woll’n sie vor Sehnsucht fast zergeh’n.
Doch er geht weiter Richtung Westen
ohne sich jemals umzudreh’n.

2. Wenn er nach jedem Abenteuer
an seinem Lagerfeuer sitzt
und sich schon wieder eine Kerbe
in den Griff von seinem Messer schnitzt,
dann denkt er, war das nicht Corinna,
oder hieß die doch Elaine?
Oh Mann, so geht es einem Cowboy,
der seine Mutter nie geseh’n.
Er öffnet still die Dose Rindfleisch,
die nach Steppengräsern schmeckt.
Er ist der Cowboy dieser Tage,
der in jedem von uns steckt.

3. Ob auf dem Rücken eines Hengstes,
ob im Sattel einer Honda,
Freiheit ist nicht nur für John Wayne da,
oder Peter Fonda!
Um den letzten Cowboy wird es still,
und im Saloon von Gütersloh
spart er auf einen Gartengrill

und raucht heimlich diese Zigarette, wo der Mann das weiße Pferd fängt und setzt er sich erst mal hin und raucht eine und schaut sich das Pferd in Ruhe an und das Pferd ist natürlich wunderschön, ganz weiß und hat so 'ne lange Mähne und so blaue Augen, und dann schaut das Pferd aber ihn so komisch an, und dann wird er ganz verlegen und kratzt sich am Kopf und steht auf und macht das Lasso los und läßt das Pferd frei - weil er so was Verstehen kann...
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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SeiteDer letzte CowboySchlagerLeadsh.