| lyric | 1. Es lebe der Zentralfriedhof und alle seine Tot'n! Da Eintritt is für Lebende heut’ ausnahmslos verbot’n. Weu da Tod a Fest heit’ gibt die ganze lange Nacht und von die Gäst’ ka anziger Eintrittskarten braucht.
2.. Wann’s Nacht wird über Simmering kummt Leb’n in die Tot’n, und drüb’n beim Krematorium tan’s Knochenmark verbrot’n. Dort hin’t bei der Marmorgruft, dort stengan zwa Skelette, die stess’n mit zwa Urnen z’samm und saufn um die Wette.
Ref.: Am Zentralfriedhof is’ Stimmung, wie’s seit Lebtag no net woa, weu alle Tot’n feiern heute seine ersten hundert Jahr’.
3. Es lebe der Zentralfriedhof und seine Jubilare. Sie lieg’n und verfaul’n scho’ durt seit über hundert Jahre’. Draußt is’ kalt und drunt’ is’ warm, nur manchmal a biss’l feucht, wenn ma so drunt’ liegt, freut ma sich wann’s Grablaternderl leucht’.
4. Es lebe der Zentralfriedhof, die Szene wird makabrer, die Pfarrer tanz’n mit de Hurn und Jud’n mit Araber. Heut’ san alle wieder lustig, heut’ lebt alles auf. Im Ausoleum spielt a Band, die hat an Wahnsinnshammer drauf.
Zw.: Happy birthday!
5. Es lebe der Zentralfriedhof, au amoi macaht’s anSchnalzer, der Moser singt’s Fiakerliad, die Schrammeln spün an Walzer auf amoi is’ die Musi stü - und alle Aug’n glänz’n weu dort drüb’n steht der Knochenmann und winkt mit seiner Sens’n.
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