| lyric | 1. Fürwahr, es st ein köstlich Ding, daß ich dem Herren dank und deinem Namen lobesing, o Gott, mein Leben lang, daß ich verkünd mit allem Fleiß dein Gnad am frühen Morgen, dein Wahrheit so verborgen des Abends ich auch rühm und preis.
2. Du frommer Herr, wie sind dein’ Werk so unaussprechlich groß! Wenn ich dran denk, mein Herz ich stärk, werd alles Trauerns los. Wie sind so unerforschlich tief dein’ göttliche Gedanken! Ach, laß mich ja nciht wanken, wenn ich so Wunderbares prüf.
3. Ich hab es, Herr, zu danken dr, daß ich kann frühlich sein; denn du erzeigest Gutes mir. Ich schau die Werke dein; die großen Taten deiner Händ will ich mein Lebtag rühmen, wie sichs auch weill geziemen bis an mein letztes, selges End. |