| lyric | Legst du dich ins Leichenkleid, Meiner Heimat Aue, Bist zum Sterben still bereit, Ohne daß dir graue?
Als dein goldner Halm verschwand, Floh von dir die Lerche; Bald an grauer Wolken Rand Zogen fern die Störche;
Auch das gelbe Laub entwich Bei der Winde Stöhnen, Leise nur beträufelt dich Schnee mit kalten Tränen.
Und so einsam bleich und kahl Sinkst du gern in Schlummer, Lächelst noch dem Sonnenstrahl, Sterbend ohne Kummer?
Ja, du kannst es, ahnst das Glühn Künft'ger Frühlingssonne, Die dich weckt zum lichten Blühn Süßer Maienwonne.
Veilchen weckt ja schon der März, Mai der Vögel Lieder, - Aber ein gebrochen Herz Weckt kein Frühling wieder. |