| lyric | Stände noch das Feld im Flore Wie in warmer Sommerzeit, Ging´ ich aus dem dunkeln Thore In die Waldeseinsamkeit
Leg´ im tiefsten Wald mich nieder, Wo der Vöglein Nachtquartier, Und es sängen ihre Lieder Nachtigallen über mir.
Doch verschneiet Markt und Gassen Nun der böse Winter hat, Und ich wand´re arm, verlassen, Durch die fremde stille Stadt.
Späte Gäste gleich Gespenstern Schlüpfen da und dort in´s Haus, Und der Nachtwind an den Fenstern Löscht die letzten Lampen aus.
Nur aus einem noch spricht Glänzen Weithin in den bleichen Schnee, Spielen auf da drin zu Tänzen, Klingt hier draußen fast wie Weh.
Und im mitternächt´gen Sturme, Der am Himmel brausend zieht, Singt das Glockenspiel vom Turme Über mir ein frommes Lied.
An dem Kirchhof die Kapelle Ladet mich zur müden Ruh, Und ich leg´mich auf die Schwelle, Und die Nacht, die deckt mich zu.
Wolle Gott die Stadt bewahren, Mild behüten Hof und Haus! - Die da tanzen, die da fahren, H i e r da ruhen alle aus! |