| lyric | Fliegt ein Falke hoch im Blauen, kam vom nackten Felsgestein. Wo die weissen Nebel brauen, stieg er auf im Margengrauen. Wer möcht nicht ei Falke sein!
Wind und Wolke sein Gefährte und dazu die weite Sicht, unter ihm die lichtverklärte, und mit Blut betaute Erde blut'ge Erde nein, die Blumen sieht er nicht.
Doch zur Erede fährte er nieder, denn am Felsen ist sein Nest, dann mit rauschendem Gefieder steigt er in den Himmel wieder, der die Sonne scheinen läßt. |