| lyric | Und manche Morgen brechen auf, und in den offnen Fenstern liegt das Licht der Sonne, das die fahlen Dächer glitzern macht wie kostbares Geschmeide, an nackten Armen schöner Frauen.
Da jubelt die Begeist'rung auf und ist ein Singen wie aus tausend Kehlen, dann leuchten Baum und Strauch und Straß' und Stein in prächtigem Geblüt.
Vergessen ist im Schein der Sonne die Schwere gestrigerTtrübungen, die Träne des beklemmten Widerspruchs und selbst die Feindschaft löst sich auf im heit'ren Auge und Gemüte, das berührt vom Strahl des Größeren dem lichten Vogelfluge folgt, und aus den Schauen köstlichen Verschwendens trinkt.
Dann möchtes du in Armen halten alle Welt und Bruder nennen jeden, den du siehst und jeden auch, um den du weißt im weiten Rund der Schwester Erde. |