| lyric | Nichts Bessers ist auf dieser Erd', das köstlicher geschätzet werd' als Liebe, denn es ist bewährt, daß Lieb' zusamm' vereinigt bald Sinn, Herz, Gemüt und ganz'r Gewalt, ob Zwei nur hätten ein' Gestalt.
Drum, was man sagt, ich all's vernein, recht' Lieb' zu haben, bringt nicht Pein, wenn bei' Herz Eines, Eines sein.
Des Menschen Seel' ist tausendmal köstlicher ganzüberall als der sterblich' Mensch zumal. Noch hat die Lieb' mit ihrer Macht sie unt'r ihr süßes Joch gebracht; nehm' Jed'r es wohl in Acht.
Drum, was man sagt, ist Schimpf und Scherz, recht' Lieb' zu haben, brint nicht Schmerz, wer liebt ein rtreues, treues Herz.
All' andre Freud' uund Kurzweil gut, eh' eins damit erfrischt den Mut, vergehn verschwinden tut. Aber die Freud', so Liebe mitbringt, bleibt viel' Jahr, stets neu entspringt, von Neuem ins Herz 'nein dringt,
Drum, was man sagt, ist all's ein Spott. Recht' Lieb' zu haben bringt kein' Not, erfreuet, erfreuet bis in Tod. |